Fremd

Verdammt schnell wird Mensch verdammt fremd.

Mensch geht durch das Heimatdorf. Und kaum jemand nimmt davon Notiz.

Eine wunderbare Sache.

Neue Häuser, da und dort ein Umbau.

Die Welt bleibt eben nirgendwo stehen.

Auch nicht in einem Dorf.

Das Fremd-sein kann sich unangenehm anfühlen.

Plötzlich Blicke zu spüren, die sich in den Körper zu bohren scheinen.

Keine Antwort auf eine freundliche Begrüßung.

Skepsis.

Doch das Fremd-sein kann auch ein kleiner Schutzmantel sein.

Vor den Blicken.

Eine Tarnkappe.

Die sich verdammt sicher anfühlt.

Mit Tarnkappe und Schutzmantel durch die Heimat.

Die plötzlich fremd geworden ist.

Immer fremder wird.

Die Mensch dennoch nahe bleibt.

Und die Mensch auch im Fremd-sein liebt.

KW 37/12

izniak 09/2012

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